28. November: 18. Schweizer Symposium für literarische Übersetzer*innen
Berner Generationenhaus, Bern
Beugen, articuler, flettere: übersetzen mit Leib und Seele
Übersetzen ist eine physische, von Emotionen geprägte, im Gehirn stattfindende Tätigkeit, anders gesagt: körperliche Arbeit. Übersetzen beflügelt, ruft aber auch Kopfschmerzen und Sehnenentzündungen hervor. Beim Übersetzen sitzt man (vielleicht krumm) am Computer, läuft aber auch, bewegt sich durch den Raum. Man übersetzt mit dem ganzen Körper, so wie man ist, und die Art und Weise, wie unser Körper in der Welt gegenwärtig ist, beeinflusst unsere Lektüre, Interpretation und Übertragung. Übersetzen ist materiell, körperlich.
Um diese Themen wird es am 18. Schweizer Symposium für literarische Übersetzer*innen gehen. Wir möchten Instrumente für die körperlichen Aspekte unseres Berufs an die Hand geben und einen Resonanzraum öffnen, in dem wir über den Körper von Übersetzer*innen in der Welt und die gesundheitlichen Belastungen durch diese Tätigkeit diskutieren. Details sind ab Spätsommer auf unserer Webseite zu finden.